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Flaneur
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Der Flaneur (aus französisch flĂąner âumherstreifen, umherschlendernâ) ist ein Mensch, der im Spazierengehen schaut, genieĂt und planlos umherschweift â er flaniert, beziehungsweise er gibt sich der Flanerie hin.
Contents
âą Geschichte
âą Beispiele
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Gegenstandsbestimmung
Der Flaneur bezeichnet eine literarische Figur, die durch StraĂen und Passagen der GroĂstĂ€dte mit ihrer anonymen Menschenmasse streift (flaniert). Hier bietet sich ihm Stoff zur Reflexion und ErzĂ€hlung. Der Flaneur lĂ€sst sich durch die Menge treiben, schwimmt mit dem Strom, hĂ€lt nicht inne, grĂŒĂt andere Flaneure obenhin. Der Flaneur ist intellektuell und gewinnt seine Reflexionen aus kleinen Beobachtungen. Er lĂ€sst sich sehen, aber sieht auch, wenngleich mit leichter GleichgĂŒltigkeit (von Georg Simmel in seinem Aufsatz Die GroĂstĂ€dte und das Geistesleben treffend als Blasiertheit identifiziert). Der Flaneur in all seiner Dandyhaftigkeit stellt ein wichtiges Thema der â vor allem weltstĂ€dtischen â individualisierten Kunst dar, auch der Lebenskunst.
Sein weibliches Ăquivalent, die Passante (französisch fĂŒr âSpaziergĂ€ngerinâ, vergl. Passant), tritt insbesondere in den Werken Marcel Prousts auf, der seine weiblichen Charaktere als schwer greifbare, vorbeiziehende (englisch passing) Figuren portrĂ€tierte, die seine obsessive und besitzergreifende Perspektive auf sie ignorierten (vgl. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit).
Der Schriftstellerin Aminatta Forna zufolge galt zielloses, unbegleitetes Spazieren bei Frauen als Zeichen der Prostitution, eine Zuschreibung, die erst ĂŒberwunden werden musste: âWalking, for a woman, can be an act of transgression against male authority [âŠ] Virginia Woolf, Jean Rhys, George Sand, the flĂąneuses who recorded their flĂąnerie were women who all defied male authority in other ways, too.â (Ăbersetzt etwa: âSpazieren kann fĂŒr eine Frau ein Akt der Ăberschreitung mĂ€nnlicher AutoritĂ€t sein [âŠ] Virginia Woolf, Jean Rhys, George Sand, die Flaneusen, die ihr Flanieren aufgezeichnet haben, waren Frauen, die allesamt mĂ€nnliche AutoritĂ€t auch sonst herausgefordert haben.â)cite-ref-1[1]
Geschichte
Sein frĂŒheres Ebenbild war der Wanderer, der die Natur durchstreifte, und an dem, was er dort beobachtete, seine Gedanken und GefĂŒhle artikulierte.
James Wood sieht in Flauberts Erfindung des wachen Flaneurs mit verfeinertem Blick, dessen Wahrnehmungen der ErzÀhler wiedergibt, einen Grundzug des literarischen Realismus.cite-ref-2[2]
Das Konzept des Flaneurs im 20. Jahrhundert wurde von Walter Benjamin am Beispiel des Pariser Boulevard-Lebens eingefĂŒhrt. Die Begrifflichkeit nahm er von Charles Baudelaire,cite-ref-beck-3-0[3] durch den die Verschmelzung von KĂŒnstler und Flaneur in der Gestalt des âMalers des modernen Lebensâ kanonisch geworden ist.cite-ref-flaneurausstellung-4-0[4]
Benjamin befasst sich in Das Passagen-Werk (1940) auch mit Marcel Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (1913) und sieht dort eine Entwicklung weg vom romantischen LandschaftsgefĂŒhl hin zu einem neuen GefĂŒhl einer romantischen âStadtschaftâ.cite-ref-5[5]
âSo nun, völlig auĂerhalb von jeder literarischen Absicht und ohne einen Gedanken daran, fĂŒhlte ich manchmal meine Aufmerksamkeit plötzlich gefangen von einem Dach, einem Sonnenreflex auf einem Stein, dem Geruch eines Weges, und zwar gewĂ€hrten sie mir dabei ein spezielles VergnĂŒgen, das wohl daher kam, daĂ sie aussahen, als hielten sie hinter dem, was ich sah, noch anderes verborgen, das sie mich zu suchen aufforderten und das ich trotz aller BemĂŒhungen nicht zu entdecken vermochte.â
â
Marcel Proust
:
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
. Band 1: Unterwegs zu Swann. (1913)
Guillaume Apollinaire knĂŒpft an den Flaneur bei Baudelaire an und entwickelt die Figur weiter. Er bezieht sich in Le FlĂąneur des deux rives (1918) auf eine Wirklichkeit, in der ihm die bizarre Verbindung von modernen und idyllischen Elementen ins Auge fĂ€llt. Apollinaire beschreibt unter anderem Kunsthandlungen und Literatencafes und wandert durch melancholisch-stille StraĂen eines Pariser Vororts. Der Autor findet schon wie spĂ€tere Dadaisten VergnĂŒgen an zufĂ€lligen, bizarren BanalitĂ€ten wie Graffiti auf zerfallenen Hausmauern, die bei ihm âpoesiefĂ€higâ werden.cite-ref-7[7] Aus diesen Objet trouvĂ©s entwickelt der Autor auch weitere Visuelle Poesie.cite-ref-8[8]
Soziologisch wurde die Figur des Flaneurs von Georg Simmel vorbereitet (der Mensch âim Schnittpunkt sozialer Kreiseâ), von David Riesman am Beispiel von New York abgeĂ€ndert (Faces in the Crowd) und von Jean Baudrillard aktualisiert und kommentiert. Aber auch Autoren wie Joseph Roth lassen sich der flĂąnerie zuordnen.cite-ref-beck-3-1[3]
Der Flaneur des 20. Jahrhunderts, der vorwiegend versuchte, in der Masse der StraĂe unterzugehen, um so das soziale Geschehen beobachten zu können, unterscheidet sich vom Flaneur des 19. Jahrhunderts, der sich in seiner langsamen Gangart dandyhaftig durch die StraĂen einem öffentlichen Publikum ausstellte.cite-ref-9[9]
Wie sich eine Kultur des Gehens als kritische Alternative zu mechanisierter MobilitĂ€t wie beispielsweise der Eisenbahn und dem Automobil entwickelt und dabei an Traditionen anknĂŒpft, die zwischen Denken, Schreiben und Gehen ZusammenhĂ€nge entdeckt, lĂ€sst sich an Robert Walsers Der Spaziergang nachvollziehen. Diese Traditionen finden sich in VorgĂ€ngern wie Jean-Jacques Rousseau, Friedrich Schiller oder auch Romantikern wie William Wordsworth. Den urbanen Flaneuren wie Walter Benjamin, Franz Hessel und Marcel Proust setzt Walser ein eigenes Spazieren entgegen, das sich selbst reflektiert. Walsers AnsĂ€tze wurden unter anderem von Thomas Bernhard und Peter Handke weiterentwickelt und liegen auch der Promenadologie zugrunde.cite-ref-10[10]
Der Philosoph Theodor W. Adorno setzte in Minima Moralia (1951) das Rennen als ehemals ĂŒberlebenswichtig in Bezug zum StraĂenverkehr, der das bĂŒrgerliche Gehen verfremdet habe. MenschenwĂŒrde habe auf dem Recht zum Gehen bestanden, einem Rhythmus, der nicht vom Schrecken bestimmt war, wie es beim Rennen der Fall sei. Adorno sah das Flanieren mit dem liberalen Zeitalter vergehen, selbst dort, wo nicht Auto gefahren wird.cite-ref-11[11]
Adorno spricht in BeschĂ€ftigung mit SĂžren Kierkegaard eine weitere Form des Flanierens an und bezieht sich auf eine Jugendschrift Kierkegaards, in der Johannes Climacus, das spĂ€tere Pseudonym Kierkegaards, das seinen Standpunkt einnimmt, davon berichtet, wie sein Vater ihm das Verlassen der Wohnung untersagte, und ihm stattdessen vorschlug, âAusgĂ€nge in der Stubeâ zu machen und in der Wohnung herumzugehen: Der Flaneur, der im Zimmer spazieren geht. Wirklichkeit ist hier nach Adorno reflektiert von Innerlichkeit. Die Bilder von InnenrĂ€umen beim frĂŒhen Kierkegaard sprechen Adorno zufolge von der Kraft der Dinge. Das Interieur ist der reale Raum und deutet zugleich das metaphorische Interieur der Philosophie Kierkegaards an. Die Reflexion gehört hier direkt zum Interieur.cite-ref-12[12] Das Interieur ist fĂŒr Adorno zugleich Zeichen der TĂ€uschung und heuristisches Instrument der Wahrheitsfindung. Es ist sowohl Symptom der Befangenheit in bĂŒrgerlicher Innerlichkeit als auch historische Kategorie, die analysiert werden muss, um Erkenntnisse zu erlangen.cite-ref-13[13] Diese Form des Flanierens in der Wohnung erwĂ€hnt auch Walter Benjamin.cite-ref-14[14]
In jĂŒngerer Zeit ist auch vom Ende des Flanierens die Rede, so bei Handke (1980), das sich auf die Unmöglichkeit des Spazierens in der nachindustriellen beschleunigten GroĂstadt bezieht.cite-ref-metzler-15-0[15]
Das neue Medium Film bietet mit seinen Techniken der Montage neue Möglichkeiten, die Wahrnehmungsbedingungen in Zeit und Raum der GroĂstadt darzustellen auch durch eine rasche ZusammendrĂ€ngung wechselnder Bilder.cite-ref-16[16] Eine neuartige intermediale Perspektive auf den Flaneur zwischen Filmkunst, Literatur und Lyrik findet sich in Wim Wenders und Peter Handkes Film Der Himmel ĂŒber Berlin (1987).cite-ref-intermedial-17-0[17]cite-ref-18[18] Der Blick der Engel, die in die HĂ€user und Gedanken der Menschen in ihrem Alltag blicken können, ist der schweifende Blick des Flaneurs, wie er exemplarisch bei Walter Benjamin beschrieben ist: Er ist ein EinzelgĂ€nger, der durch die StraĂen lĂ€uft und sich Notizen macht und auf der Suche nach dem Sinn seines Lebens oder dem Sinn eines Augenblicks seines Lebens ist. Dieser Augenblick wird dort begriffen nicht nur als eine Abfolge von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, sondern auch als Augenblick des Staunens ĂŒber den Alltag der Menschen unabhĂ€ngig von Zeit und Ort. Dieser Blick wird im Film durch ein groĂes betrachtendes Auge dargestellt, das nach der Anfangssequenz mit der das Gedicht schreibenden Hand eingeblendet wird. Hier sind klare BezĂŒge und Weiterentwicklungen des Flaneurs im Vergleich zu Peter Handkes Das Gewicht der Welt (1977) zu erkennen, das in Form von Tagebuchaufzeichnungen eines reisenden Flaneurs verfasst ist.cite-ref-intermedial-17-1[17] Kontrastiert wird das Flanieren der Engel durch die Stadt und die Gedanken der Sterblichen durch die Figur des Homer, der kein Flaneur, sondern ErzĂ€hler ist und als Erinnerungsforscher auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Er symbolisiert den Bedeutungsverlust des zusammenhĂ€ngenden ErzĂ€hlens in der Moderne.cite-ref-medienobservationen-19-0[19]cite-ref-20[20] So ist die Wohnung der Engel im Film die Staatsbibliothek zu Berlin, die in Gottfried Benns Gedicht Staatsbibliothek (1925) âHadesâ und âHimmelâ ist.cite-ref-medienobservationen-19-1[19] FĂŒr Benn sind in diesem Gedicht enzyklopĂ€dische und erzĂ€hlende Sachverhalte der BĂŒcher nur nachrangig, es zĂ€hlt nur ihr suggestiver Klang, die Staatsbibliothek wird als rauschhaftiges âSatzbordellâ aufgefasst.cite-ref-21[21]
In der Staatsbibliothek stellen sich die Engel hinter die Leser und sehen ihnen beim BlĂ€ttern zu. Homer wandelt als ErzĂ€hler die Ilias ab und blĂ€ttert zwar ebenfalls in BĂŒchern, kann aber â im Kontrast zu den Engeln als Flaneuren â als Engel der ErzĂ€hlung aufgefasst werden, dessen Aufgabe nicht das Flanieren, sondern die Erinnerung an die Pflicht zum ErzĂ€hlen ist.cite-ref-medienobservationen-19-2[19]
Die bewegliche Perspektive innerhalb der GroĂstadt bleibt in der Literatur aber trotz des ausgerufenen Endes des Flanierens bestehen, auch wenn sie sich hin zu postmodernen BedĂŒrfnissen verschiebt. Die ziellose Bewegung des Flaneurs wird zu einer Bewegung in einer labyrinthischen GroĂstadt und der anonyme Flaneur zum IdentitĂ€tslosen, wie zum Beispiel bei Christian Krachts Faserland 1995.cite-ref-metzler-15-1[15] Albrecht Selge verbindet in Wach (2010) die Figur des Flaneurs mit der Schlaflosigkeit.cite-ref-22[22] Der schlaflose altmodische Flaneur hat hier eine moderne Gestalt.cite-ref-23[23]
Der Flaneur bleibt auch in der Gegenwart eines der groĂen Themen der Kunst. Aktuelle Videoarbeiten nutzen modernste technische Mittel, sich als ihre eigenen Abbilder durch Stadtplanwelten treiben zu lassen.cite-ref-flaneurausstellung-4-1[4]
Ein neuer mit dem Flaneur zusammenhĂ€ngender Begriff ist der Phoneur, der sich mit mobiler Technologie ebenfalls im Stadtraum bewegt. Der Phoneur ist aktiver Nutzer des Informationsnetzes der Stadt, das grundlegend fĂŒr die UrbanitĂ€t der Gegenwart ist und als solcher jederzeit mit dem Datennetz verbunden und zugleich im virtuellen Raum. Diskutiert wird das neue PhĂ€nomen des Phoneurs heute im Rahmen von Globalisierungsdiskussionen in der Soziologie seit den 1990er Jahren.cite-ref-24[24]cite-ref-25[25]cite-ref-26[26]
Unter anderem der Schriftsteller Alain Claude Sulzer sieht in der Entwicklung des Internets eine neue Art digitalen Flaneur aufkommen, dessen Gedanken im Internet an verschiedensten Dingen hĂ€ngenbleiben durch die âFlut an VerknĂŒpfungenâ. Versunken hĂ€ngt der digitale Flaneur im Netz und springt von einem Gegenstand zum anderen in den Suchmaschinen und EnzyklopĂ€dien, die den Rahmen von Weltwissen anhand von BĂŒchern mittlerweile gesprengt haben.cite-ref-27[27]
In aktueller kulturwissenschaftlicher Forschung untersucht man bezugnehmend auf Konzepte wie den Homo ludens das Flanieren auch im Zusammenhang mit neuen Medien wie Computerspielen, in denen ziellos umhergegangen werden kann.cite-ref-28[28]cite-ref-29[29]
Beispiele
Die folgenden Texte sind einige bekannte Beispiele deutschsprachiger Flaneur-Literatur:
âą Walter Benjamin: Das Passagen-Werk (1927â1940)
âą Franz Hessel: Spazieren in Berlin (1929; Neuausgabe als: Ein Flaneur in Berlin)
âą GĂŒnter Eichberger: Aller Laster Anfang â Ansichten eines Flaneurs (2003)
âą Siegfried Kracauer: StraĂen in Berlin und Anderswo (1964)
Literatur
âą Felix Butzlaff, Robert Mueller-Stahl: Drei Clowns in Berlin. Flaneure in GroĂstadt und Gesellschaft. In: Indes. Zeitschrift fĂŒr Politik und Gesellschaft Heft 2, 2015, S. 70â79.
⹠Eckhardt Köhn: Strassenrausch. Flanerie u.nd kleine Form. Versuch zur Literaturgeschichte des Flaneurs bis 1933. Das Arsenal, Berlin 1989, ISBN 3-921810-95-7.
âą Harald Neumeyer: Der Flaneur. Konzeptionen der Moderne (= Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft Band 252). Königshausen & Neumann, WĂŒrzburg 1999, ISBN 3-8260-1468-5 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
âą Matthias Keidel: Die Wiederkehr der Flaneure. Literarische Flanerie und flanierendes Denken zwischen Wahrnehmung und Reflexion (= Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft Band 536). Königshausen & Neumann, WĂŒrzburg 2006, ISBN 3-8260-3193-8 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
âą Stefanie Proske (Hrsg.): Flaneure. Begegnungen auf dem Trottoir. Edition BĂŒchergilde, 2010. Mit Texten von Edgar Allan Poe, Charles Baudelaire, Walter Benjamin, Franz Hessel, Christoph Bauer und Cees Nooteboom u. a.
âą RenĂ© WaĂmer: MuĂe in der Metropole. Flanerie in der deutschen Publizistik und Reiseliteratur um 1800 (= Otium. Band 25). Mohr Siebeck, TĂŒbingen 2022, ISBN 978-3-16-161121-6. (Volltext).
Weblinks
Wiktionary: Flaneur
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
âą Cees Nooteboom: Die Sohlen der Erinnerung. In: Die Zeit. 1. Dezember 1995
âą Der Flaneur als Filmfigur â Essay in F.LM â Texte zum Film
âą publikationen.ub.uni-frankfurt.de (PDF; 318 kB) â Berlin-Bilder von Franz Hessel und Walter Benjamin, Essay von Iris BĂ€cker
âą Der Flaneur als Lebensform â Forum auf SWR2 mit Tina Saum, Sylvia Stöbe und Andreas Urs Sommer
Einzelnachweise
cite-note-11. â Aminatta Forna: Power Walking. In: Literary Hub.
cite-note-22. â James Wood, Die Kunst des ErzĂ€hlens. Reinbek 2011. Drittes Kapitel: Flaubert und die Geburt des Flaneurs
cite-note-beck-33. â Max Beck: Joseph Roth, ein Flaneur?. In: literaturkritik.de. 19. August 2013.
cite-note-flaneurausstellung-44. â Patrick Bahners: Ausstellung im Kunstmuseum. Der Flaneur wird in Bonn nicht belohnt. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 1. Oktober 2018, abgerufen am 8. August 2019.
cite-note-55. â Walter Benjamin: Das Passagen-Werk. In: Rolf Tiedemann (Hrsg.): Walter Benjamin. Gesammelte Schriften. 1. Auflage. Band 5, Nr. 1. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-518-28535-1, S. 530 (5/page/n527/mode/1up Textarchiv â Internet Archive).
cite-note-61. Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Unterwegs zu Swann. In: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Frankfurter Ausgabe. 1. Auflage. Band 1. Suhrkamp, Berlin 2015, ISBN 978-3-518-74364-5 (eingeschrÀnkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-77. â Hans-Horst Henschen: Apollinaire, Guillaume. Der Bummler an beiden Ufern. In: Walter Jens (Hrsg.): Kindlers Neues Literatur-Lexikon. Band 1. Komet, Frechen 1988, ISBN 3-89836-214-0.
cite-note-88. â Ulrich Ernst: Experimentelle MakroĂ€sthetik. BuchkĂŒnstlerische Zyklen mit Carmina figurata von Simias von Rhodos bis Guillaume Apollinaire. In: Klaus Schenk, Anne Hultsch, Alice StaĆĄkovĂĄ (Hrsg.): Experimentelle Poesie in Mitteleuropa. Texte â Kontexte â Material â Raum. V&R Unipress, Göttingen 2016, ISBN 978-3-8470-0364-9, S. 62 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-99. â Essay von Iris BĂ€cker (siehe Weblinks), S. 105.
cite-note-1010. â Annie Pfeifer, Reto Sorg (Hrsg.): âSpazieren muss ich unbedingtâ. Robert Walser und die Kultur des Gehens (= Robert Walser-Studien. Band 1). 1. Auflage. Wilhelm Fink, Paderborn 2019, ISBN 978-3-8467-6377-3 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-1111. â Theodor W. Adorno: Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschĂ€digten Leben. In: Gesammelte Schriften in 20 BĂ€nden. Band 4. Suhrkamp, Berlin 2018, ISBN 978-3-518-75059-9, S. 184 f. (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche â Abschnitt 102).
cite-note-1212. â Theodor W. Adorno: Kierkegaard. Konstruktion des Ăsthetischen. Konstitution der Innerlichkeit. In: Rolf Tiedemann (Hrsg.): Theodor W. Adorno: Gesammelte Schriften. Band 2. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-518-07492-X, S. 60â61.
cite-note-1313. â Annette Simonis: Literarischer Ăsthetizismus. Theorie der arabesken und hermetischen Kommunikation der Moderne. Hrsg.: Fritz Nies, Wilhelm VoĂkamp, Yves Chevrel, Reinhart Koselleck (= Communicatio. Studien zur europĂ€ischen Literatur- und Kulturgeschichte. Band 23). De Gruyter, Berlin / Boston 2012, ISBN 978-3-11-093396-3, S. 566 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche â Reprint der Ausgabe des Max Niemeyer Verlag TĂŒbingen 2000).
cite-note-1414. â Walter Benjamin: Das Passagen-Werk. In: Rolf Tiedemann (Hrsg.): Walter Benjamin: Gesammelte Schriften. 1. Auflage. Band 5, Nr. 1. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-518-28535-1, S. 530 (5/page/n527/mode/1up Das Passagen-Werk im Textarchiv â Internet Archive).
cite-note-metzler-1515. â Stephanie Wodianka, Juliane Ebert: Flaneur. In: Stephanie Wodianka, Juliane Ebert (Hrsg.): Metzler-Lexikon moderner Mythen. Figuren, Konzepte, Ereignisse. J. B. Metzler, Stuttgart / Weimar 2014, ISBN 978-3-476-02364-3, S. 133â135 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-1616. â Harald Neumeyer: Der Flaneur. Konzeptionen der Moderne (= Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft. Band 252). Königshausen & Neumann, WĂŒrzburg 1999, ISBN 3-8260-1468-5, S. 183 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-intermedial-1717. â Simone Malaguti: Intermediale Beziehungen im Film Der Himmel ĂŒber Berlin. In: Revista Contingentia. Band 5, Nr. 1, 2010, ISSN 1980-7589, S. 20â40, urn:nbn:de:hebis:30:3-257943.
cite-note-1818. â Matthias Keidel: Die Wiederkehr der Flaneure. Literarische Flanerie und flanierendes Denken zwischen Wahrnehmung und Reflexion (= Epistemata. Reihe Literaturwissenschaft. Band 536). Königshausen & Neumann, WĂŒrzburg 2006, ISBN 3-8260-3193-8 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-medienobservationen-1919. â Michael Braun: Der Engel der ErzĂ€hlung. Wim Wenders âDer Himmel ĂŒber Berlinâ. In: Medienobservationen. 4. Februar 2019, ISSN 1612-7315, urn:nbn:de:101:1-2019020412395951594784.
cite-note-2121. â Wolfgang Emmerich: Benns bacchische Epiphanien und ihr Dementi. In: Friederike Reents (Hrsg.): Gottfried Benns ModernitĂ€t. Wallstein, Göttingen 2007, ISBN 978-3-8353-0151-1, S. 100 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-2222. â Isabel Maurer Queipo: Der Schlaf in der Literatur. In: Alfred Krovoza, Christine Walde (Hrsg.): Traum und Schlaf. Ein interdisziplinĂ€res Handbuch. J.B. Metzler, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-476-05356-5, S. 108 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-2323. â Ulrich RĂŒdenauer: Endlose Wagenreihung. In Albrecht Selges Roman Fliegen verbringt eine Frau ihr Leben in ZĂŒgen der Deutschen Bahn. Dabei geht sie der Welt verloren. In: SĂŒddeutsche Zeitung. 15. MĂ€rz 2019, abgerufen am 8. August 2019.
cite-note-2424. â Corinna Pape: Lernen findet Stadt. Der urbane Raum als transmedialer Spielplatz. In: Gerhard Chr. Bukow, Benjamin Jörissen, Johannes Fromme (Hrsg.): Raum, Zeit, Medienbildung. Untersuchungen zu medialen VerĂ€nderungen unseres VerhĂ€ltnisses zu Raum und Zeit (= Johannes Fromme, Sonja Ganguin, Stefan Iske, Dorothee Meister, Uwe Sander [Hrsg.]: Medienbildung und Gesellschaft. Band 23). Springer VS, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-531-18471-5, S. 159â160 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-2525. â Robert Luke: The Phoneur. Mobile Commerce and the Digital Pedagogies of the Wireless Web. In: Peter Trifonas (Hrsg.): Communities of Difference. Culture, Language, Technology. Palgrave Macmillan, New York 2005, ISBN 1-4039-6326-6, S. 185â204 (englisch, eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-2626. â John Rennie Short: Globalization, Modernity and the City (= Routledge Studies in Human Geography. Band 36). Routledge, New York 2012, ISBN 978-0-415-67692-2, S. 139 (englisch, eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-2727. â Alain Claude Sulzer: Der Flaneur vergnĂŒgt sich im Elektrobecken. In: Neue ZĂŒrcher Zeitung. 17. Oktober 2019, abgerufen am 12. August 2019.
cite-note-2828. â Steven E. Jones: The Meaning of Video Games. Gaming and Textual Strategies. Taylor & Francis, New York / London 2008, ISBN 978-0-203-92992-6 (englisch, eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-2929. â Bernhard Runzheimer: Die digitale Flanerie als reflexive Raumexploration im Computerspiel. In: Journal Film- und Fernsehwissenschaftliches Kolloquium ffk. Nr. 2. Avinus-Verlag, 2017, ISSN 2512-8086 (ffk-journal.de [PDF; 11,6 MB]).